[Filmkritik] Hudsen Hawk – Der Meisterdieb (1991)

Vorwort

Ich wollte einfach mal wieder etwas schreiben und Filme sind meine Leidenschaft. Daher habe ich diese beiden Dinge verknüpft und heraus kommen Filmkritiken. Wenn es gut läuft, werde ich in Zukunft noch ein paar mehr schreiben.

Aber nun zum eigentlichen Review:

HudsenHawk

Hudson Hawk – Der Meisterdieb (1991)

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Ich war vor ein paar Tagen mal wieder auf der Suche nach Filmen, die ich bisher noch nicht gesehen habe. Nachdem ich mich durch verschiedene Listen und Webseiten durchgewühlt habe, stieß ich auf ein paar Filme, die ich noch nicht gesehen hatte.

Unter diesen Filmen fand sich auch der oben genannte «Meisterdieb»-Film.
Ein Film mit dem (bei mir) ewig-beliebten Jungspurt Bruce Willis und (der leider nicht über die 90er Jahre hinausgekommenen) Andie MacDowell in den Hauptrollen.

Uns (dem Publikum) wird der smarte «Ein- und Ausbrecher» Hudson (Eddie?) Hawk präsentiert, welcher nach seiner 10-jährigen Haftstrafe aus dem Gefängnis entlassen wird. Noch bevor er die Mauern der Haftanstalt verlässt, wird ihm schon ein neues weniger-legales Geschäft angeboten. Hawk soll seine ungerosteten Talente dafür aufbringen um eine einzigartige Skulptur von Leonardo Da Vinci zu stehlen.

Wir geben der Story nun kurz ein bisschen weniger Aufmerksamkeit und springen nach einem kurzen Storyteil direkt in die Umsetzung des Raubes. Der Einbruch in das Museum läuft einigermaßen Erfolgreich ab, jedoch wird am nächsten Tag von den Zeitungen berichtet, dass nichts gestohlen wurde. Aufgrund dieser Tatsache stellt Hawk Nachforschungen an, wieso hier eine Vertuschung statt fand. Während der an diesem Tag anstehenden Museums-Auktion lernt unser Recke die Holde Meid Anna kennen, welche eine vom Vatikan gestellte Kunstexpertin ist. Doch am Ende dieser Auktion explodiert der halbe Saal und Hawk wird ein einem Krankenwagen abtransportiert.

Soweit das erste Drittel unserer Geschichte. Wenn man sich also nun die letzten 30 Minuten in den Kopf ruft, dann könnte man meinen, dies könnte ein interessanter Thriller-Diebstahl-Film werden.
Auch nach einer weiteren halben Stunde lässt uns der Film in diesem Glauben und baut die Story (teils jedoch sehr verwirrend) aus. Doch langsam stellt man beim weiteren zusehen fest, dass der ehemals so «smart» vermutete Hudsen Hawk überhaupt gar nicht so smart ist. Anstatt eines intelligenten und vorausplanenden Meisterdieb wird uns hier eigentlich nur eine Marionette mit coolen Sprüchen präsentiert.
Und nach Vollendung von einer Stunde Filmmaterial wird einem Eines klar: Dieser Film möchte nicht erst genommen werden.

Und man fängt an immer mehr Ungereimtheiten und seltsame Possen zu erkennen. Dieser Film hat sich spontan in eine Parodie eines Heist-und-Action-Filmes verwandelt und präsentiert sich auf einem Niveau, welche sonst nur «Dumm und Dümmerer» erreicht.
Doch leider kann man zu diesem Zeitpunkt dem Film keine gute Stimmung mehr entnehmen, denn dieser versuchte uns eine Stunde lang in eine ernste Story einzulullen, welche er zu diesem Zeitpunkt komplett über den Haufen geworfen hatte. Raketenwerfer, dumme Sprüche und Explosionen werden uns nun um dem Kopf geworfen während die Story ihren Lauf nimmt.

Am Ende hat die Story natürlich ein «Happy Ending», welches die geplante globale Finanzkrise verhindert und mit einem gemütlichen Kaffee auf einer Veranda endet.

Und genau dieses Ende lässt uns mit einem verwirrten Kopf zurück, welcher sich fragt, in welche Kategorie man den Film einsortieren soll.
Wollte Film ernstgenommen werden? Hat der Film irgendwann vergessen mir das «Parodie»-Schild zu zeigen? Waren Bruce Willis’ Charaktere nicht sonst alle ausnahmslos intelligenter gewesen?
Mit einem Faden Geschmack im Mund gebe ich dem Film daher gerade noch ★★☆☆☆ (2/5 Sternen).

[Bild © TriStar Pictures – Alle Rechte vorbehalten]

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